Pflegehinweise
Strickwaren

Gestricktes ist schön und warm. Und da die meisten Stricksachen aus Wolle sind, haben wir hier ein paar Pflegehinweise, damit der Lieblingspulli oder der coole Cardigan lange halten und immer gut aussehen.

Flusen, adieu

Durch Reibung kann bei vielen Stricksachen sogenanntes Pilling entstehen. Das sind die kleinen nervigen Flusen und Fussel, die manchmal ein wenig unschön aussehen. Doch keine Sorge, es gibt eine Lösung. Pilling ist übrigens kein Zeichen von schlechter Qualität. Ganz im Gegenteil. Es ist ein Zeichen für hochwertiges Material und natürliche Fasern.

Um Fusseln erst gar nicht entstehen zu lassen, hilft regelmäßiges Waschen. Ist es zu spät, und die Fusseln sind schon da, können sie einfach vor der nächsten Wäsche entfernt werden. Wir empfehlen dazu einen Fusselkamm oder einen elektrischen Entfussler. Ganz gleich, was du verwendest, sei immer schön vorsichtig, so dass das Gewebe nicht beschädigt wird.

Du wirst sehen, wenn du unseren Tipps und der Waschanleitung auf den Etiketten folgst, bist du die Fusseln ganz schnell los.

Ganz schön haarig

Oftmals, besonders bei neuen Stücken, können kleine Fasern, die wie Härchen aussehen, aus dem Material herausstehen. Keine Panik, dein Pulli wird nicht zum Haustier und haart dir das Sofa voll. Das Haaren ist ganz normal und typisch für hochwertige Gare wie zum Beispiel Kaschmir. Um sie loszuwerden, empfehlen wir regelmäßig eine Fusselrolle oder Fusselbürste zu benutzen.

Waschanleitung

Jede Wolle und jede Materialzusammensetzung ist anders, deshalb folge immer den Pflegehinweisen auf dem Etikett. Hier sind einige grundsätzliche Tipps.

  • Verwende immer ein nicht biologisches Waschmittel. Bio-Waschmittel können nämlich die Fasern zerstören.
  • Flecken sollten immer mit einem flüssigen Reinigungsmittel bearbeitet werden. Um Fusseln zu vermeiden, sollte es nie zu stark eingerieben werden.
  • Egal, wie du wäschst, lege nasse Strickkleidung danach nie in den Trockner.
  • Sollte nach dem Waschen etwas aus der Form geraten sein, kannst du das Material einfach zurückformen, solange es noch feucht ist.
  • Zum Trocknen legst du Gestricktes am besten flach hin. Vorsicht vor direkter Sonneneinstrahlung und Heizkörpern.
  • Sobald die Kleidung trocken ist, kannst du sie auf links drehen und mit einem Bügeleisen auf kleinster Stufe sanft auf die Innenseite pressen.

Maschinenwäsche

  • Check 1: Hast du das richtige Waschprogramm? Das wird nämlich häufig unterschätzt.
  • Check 2: Hast du genau die Temperatur gewählt, die auf dem Etikett empfohlen wird?
  • Gut. Dann kann’s ja losgehen.
  • Ist die Maschine fertig, nimm die Kleidung sofort heraus und lege sie zum Trocknen.

Handwäsche

  • Verwende nur kaltes Wasser und ein nicht biologisches Waschmittel.
  • Damit die Fasern nicht zerstört werden, solltest du das Kleidungsstück nie komplett einweichen.
  • Wasser vorsichtig in den Stoff einmassieren. Wringen und Reiben vermeiden.
  • Danach sorgfältig mit klarem Wasser ausspülen und beim Auswringen nur leichten Druck ausüben.

Chemische Reinigung

Wir wissen, es nervt. Der Gang zur Reinigung macht selten Spaß. Doch manchmal geht es einfach nicht anders. Die Größe eines Kleidungstückes oder eine bestimme Strickstruktur lassen nicht viel Spielraum für Alternativen. Aber sehe es einmal positiv. Hier sind richtige Profis am Werk, die genau wissen, was sie tun. Deine Lieblinge sind in den besten Händen.

Aufbewahrung

Egal, wo du Gestricktes lagerst, es sollte dort immer kühl, trocken und sauber sein. Motten sind gar nicht so sehr an den Fasern interessiert, sie suchen nach Essensresten, Schmutz und Transpirationstückständen. Also, gib den kleinen Störenfrieden keine Chance.