Wir haben uns verpflichtet, bis 2024 nur Baumwolle aus nachhaltigem Anbau zu beziehen. Schon jetzt investieren wir in mehr Bio- und Fairtrade-Baumwolle und verwenden in unseren neuen Kollektionen außerdem mehr recyceltes Polyester und nachhaltig beschaffte Viskose.

Was ist Bio-Baumwolle?

Der Anbau von Bio-Baumwolle erfolgt aus nicht gentechnisch verändertem Saatgut und ohne den Einsatz synthetischer oder chemischer Pestizide oder Düngemittel. Durch die Vermeidung solcher Schadstoffe kommen Bauern und Umwelt nicht mehr in direkten Kontakt mit gefährlichen Substanzen.

Um Nährstoffverlust und Auslaugung von Böden zu vermeiden, wird außerdem eine abwechselnde Fruchtfolge eingehalten. Diese Anbaumethode fördert die Biodiversität und sorgt für dauerhaft fruchtbare Böden. Die Einhaltung all dieser erforderlichen Prozesse und die Verwendung der richtigen Materialien sowie die Baumwolle selbst werden regelmäßig von unabhängigen Zertifizierungsstellen geprüft.

White Stuffs Engagement
für Fairtrade-Baumwolle

Wir haben ein Abkommen über drei Jahre mit Fairtrade unterzeichnet und nehmen am Mengenausgleich mit Fairtrade-Baumwolle teil. Das bedeutet, dass wir uns dazu verpflichten, einen bestimmten Anteil der für die Produktion benötigten Baumwolle zu Fairtrade-Bedingungen zu beziehen und in unsere laufende Wertschöpfungskette einfließen zu lassen. Im ersten Jahr haben wir uns dazu verpflichtet, 100 Tonnen Fairtrade-Baumwolle zu beziehen und diese Volumina jährlich um 50% zu steigern. Zulieferer melden sich bei Fairtrade an und werden mit einem zertifizierten Baumwollspinner in Verbindung gesetzt. Alle Transaktionen werden auf einem System namens Fairtrace verfolgt, welches nachweist, wann wir unser Jahresziel erreicht haben. Außerdem ist unsere Fairtrade-Baumwolle so rückverfolgbar und sorgt für Transparenz in unserer Lieferkette. In Großbritannien sind wir das einzige Unternehmen in der Textilbranche, das am Mengenausgleich von Fairtrade-Baumwolle teilnimmt.

Was ist Fairtrade-Baumwolle?

Fairtrade-Baumwolle unterstützt die Kleinbäuerinnen und -bauern am Anfang der Lieferkette - diejenigen, die die Baumwolle anbauen und ernten. Fairtrade stellt sicher, dass sie für ihre Baumwolle fair bezahlt werden. Um sicherzustellen, dass die Anbaukosten der Baumwolle durch die Fairtrade-Kleinbauern gedeckt werden, erhalten Sie den Fairtrade-Mindestpreis. Bei schwankendem Weltmarkt dient der Mindestpreis als Sicherheitsnetz für die Bauern.

Zusätzlich zum Mindestpreis erhalten die Kleinbäuerinnen und –bauern eine Fairtrade-Prämie für Gemeinschaftsprojekte, wie z. B. dem Bau von Trinkwasserbrunnen, Bewässerungsanlagen und Bildungseinrichtungen, Investition in medizinische Versorgung oder dem Kauf von hochwertigem Saatgut und Maschinen. Kleinbäuerinnen und –bauern schließen sich zu demokratisch organisierten Fairtrade-Kooperativen zusammen. Die Kooperativen helfen kleinen Betrieben auch dabei, sich zu organisieren und eine bessere Verhandlungsposition zu erlangen.

Die Produktivität wird gesteigert und Frauen erhalten das gleiche Geld und haben die gleichen Rechte wie Männer. Im Baumwollanbau ist der Wasserverbrauch enorm hoch und der Klimawandel bedroht die Erträge der Kleinbäuerinnen und –bauern. Die Fairtrade-Standards schreiben Umweltstandards zum Schutz der Gesundheit und Umwelt vor, durch deren Einhaltung die Böden fruchtbarer werden, Erosion verhindert und die Wasserverwendung eingespart werden kann. Die Kleinbäuerinnen und -bauern verpflichten sich dazu, beim Anbau auf einen effizienten Wassereinsatz zu achten. Fairtrade hilft ihnen dabei, ihre Lebensgrundlagen zu sichern und schafft Zukunftsperspektiven, da sie kontinuierlich in ihre Unternehmen investieren können.

Die Lieferkette vom Baumwollanbau bis hin zum fertigen Produkt ist komplex. White Stuff nimmt am Mengenausgleich mit Fairtrade-Baumwolle teil. Das bedeutet, dass wir uns dazu verpflichten, einen bestimmten Anteil der für die Produktion benötigten Baumwolle zu Fairtrade-Bedingungen zu beziehen und in unsere laufende Wertschöpfungskette einfließen zu lassen. Die Baumwollbauern profitieren weiterhin vom Mindestpreis und der Fairtrade-Prämie für ihre Baumwolle.